Freizeit

Die freie Zeit außerhalb von Arbeit und Dienst, sowie Freizeitbeschäftigungen und Veranstaltungsbesuche, sofern es bei diesen nicht konkret um ein Thema geht (siehe Film, Sport/Tanz, Theater, Literatur).

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Das Erste bist Du heute morgen – nichts kann mich abhalten. Du!! Ach muß erst zu Dir kommen, wenn alles noch so drängt. Ach Liebster! Ich hab so große Sehnsucht nach Dir!
Wenn ich Dich doch bei mir hätte heute! Du! Soviel Sehn– sucht hab ich nach Dir! Wir sind doch heute wieder im Stübel beisammen, wohl das letzte Mal vorderhand, denn die vielen Feiertage sind ja nun auf lange hinaus vorbei!
Sonnabend ist wieder. Ein wenig bereitet man sich doch auf diesen Tag und den Sonntag darauf. Und was sonst sich spannt für den Dienst, das spannt aus schon in der Voraussicht freier Stunden. Und dieses Ausspannen hier bei den Soldaten ruft das[...]
Wir haben umgeräumt zur Wintersaison! Das heißt so viel: der Küchentisch steht nun wieder vorn bei der Tür, damit man die Speisen bei der Hand hat, wenns [sic] nun so kalt wird – das Bänkel ist im Vorsaal aufgestellt. Mutsch hat noch feine Vorhänge[...]
Morgen um diese Stunde werde ich froher sein – wenn auch die „Feier" vorüber ist – wenn dann nichts mehr vor mir liegt – als das Urlaubsland. Ach Du! Du!!! Ich weiß noch immer nicht, ob und für wann es festgesetzt ist – das sture Volk besteht auf[...]
Enzian, himmelblauer Enzian, selten und rein, Blaublümelein, Treublümelein – Das soll es Dir künden! Dein! ewig Dein, Geliebte!!!
ich bin gerade in der Stadt und die Bilder sind vertig, ich werd sie also gleich ab schicken, ob ich noch zum Schreiben komme weiß ich nicht, muß noch Kuchen backen
Ja in Escheburg sind jetzt bald alle auf Urlaub gewesen, und nun kommst Du sicher auch bald an
... ich möchte blos mal wissen, wo da das Verbot bleibt, das man nicht reisen darf. Doch Geld regiert wohl doch weiter die Welt.
Nun ist schon Dienstag und heute kann aber kommen was will, ich schreibe Dir, Du mein liebes Herzelein! Prachtvolles Wetter ist, seit ich hier bin, daran habe ich meine Freude; denn ich kann doch faulenzen Herzlieb! Einmal die Sonne genießen von früh[...]
Du denkst wohl auch, das ist aber eine treulose Tomate, schreibt nicht einmal, doch ich hatte wirklich keine Zeit. Mutti ist wieder ein paar Tage krank gewesen …
Heiß ist der Tag, kaum ein Wölkchen am Himmel. Wäre ich daheim, es litte mich nicht im Zimmer, ich müßte hinaus in Flur und Wald. Aber es ist zu heiß und dieses Land hier ist zu öde, ist erbarmungslos der Sonne ausgesetzt. Gern würde ich heute baden[...]
Wirst Dich wundern, daß das Geschriebene aus Bleistift ist? Ich sitze unten im Garten im Liegestuhl, die Beine hochgezogen und auf meinen Knien liegt der Schreibeblock, auf den ich mein Brieflein an Dich schreiben will. Ob ich es am Abend nochmal mit[...]
… und es könnte doch alles so unsagbar schön sein, wenn die Menschen sich vertragen würden.
Heute ist es doch schon spät, da ich zu Dir komme. Die Kameraden K. und H. sind im Varieté. Mit den Kameraden He. und Schr. habe ich noch lange am Tische gesessen und mich mit ihnen unterhalten über die Stellung des Christentums zum neuen Staat.
Nun werdet Ihr nochmal euren Lieblingsspaziergang machen und Abschied nehmen, für unbekannte Zeit. Auf die Berge werdet Ihr steigen, damit Euch alles noch einmal zu Füßen ausgebreitet liegt, was Ihr in dem verflossenen Jahre doch auch ein wenig lieb[...]
Werner sagt auch, da mußt nun erst eine Reise nach Rußland machen, und Dir so ein par Splitter in den Körper jagen lassen, um nur einmal Urlaub zu kriegen, er meint er hat großes Glück gehabt, das er über haubt nach Deutschland gekommen ist.
Eben spielt das Radio „hörst Du mein heimliches rufen“ ob Du es auch hörst? Dann soll es Dir zum Geburtstag sein, und sonst wünsch das Du etwas ganz feines nettes träumst, und das dann auch in erfüllung geht. vor einem Jahr hast Du Dir sicher auch[...]
Morgens war ich wieder wieder Korbball spielen, fein, Du, wir haben alle Spiele gewonnen.
Nur ein leiser Vorgeschmack auf ein Leben voll froher Pflichten ist mein Alltag jetzt. Denn ich bin doch immer noch das Kind, das Mädel, daheim! Wenn ich erst als Dein Weib leben kann so ganz in der Tat als Dein Frauchen, das Dir den Himmel auf Erden[...]
Weißt Du [Albert], dieses mal hast Du Dich aber viel eingebildet, ich wollt Dich garnicht eifersüchtig machen, ich habe es damals so neben bei geschrieben, weil ich gerade am selben Tag, auch vom Unbekannten Soldaten einen Brief bekam, wenn ich das[...]
Du siehst selbst, daß Du Deine Freizeit mehr und mehr aufgibst, Dich mehr und mehr verausgabst, daß Dir immer weniger Zeit bleibt, je mehr Ämter Du annimmst.
Am liebsten komme ich doch jeden Abend zu Dir. Die anderen schreiben in der Mittagspause. Da ist es mir zu hell, zu gedrängt, da sind die Gedanken noch zu sehr bei des Tages Geschäften. Feierabend bei Dir, so ist es mir am liebsten.
Fast 3 Stunden dauerte es, ehe ich wieder daheim war. Ich bekam die Chemnitzer Zeitung in die Hand und sah auf der Vorderseite ein Bild von Lübeck, mit der Petrikirche und noch anderen Gebäuden. Die Stadt, das Nürnberg [des] Nordens, so schreibt man[...]