Freizeit

Die freie Zeit außerhalb von Arbeit und Dienst, sowie Freizeitbeschäftigungen und Veranstaltungsbesuche, sofern es bei diesen nicht konkret um ein Thema geht (siehe Film, Sport/Tanz, Theater, Literatur).

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Zur Zeit liegen wir hier mit unseren „Hilfsvölkern“ zusammen. Hauptsächlich Spanier. Dann noch son paar Flamen und Norweger. Alle kämpfen gegen den Bolschewismus. Doch die Spanier sind ein tolles Volk. Ran gehn sie ja fix, und Erfolge haben sie auch[...]
[…] ich hoffe ja, daß Du Dich nicht mehr darüber ärgerst, weißt doch, wie wir zu einander stehen. Denn ich bin in einer Woche schon mit drei verschiedene Gebirgsjäger aus gewesen, traurig aber wahr, […] frech war ja der Unteroffiz. von Gestern Abend[...]
Heute muß ich aber nun mal an die andern Glieder der Familie denken, und Du, Schätzelein, wirst dabei etwas kürzer kommen, aber nur im Umfang, nicht in der Herzlichkeit. Du, ich gerate ja in Schulden, über Schulden, wird gar nicht dauern, laufen die[...]
Sonntagabend ist. Vielleicht sitzt Du um diese Stunde am anderen Ende und denkst mein, Geliebte! Ach Du! Du!!! Soviel Ungeduld und Unruhe habe ich doch überhaupt noch nicht in mir gespürt wie gerade nach diesem Urlaub.
Sonnabendabend. Es ist eben 8 Uhr vorbei. Warm ist's in unserm Stübchen. Kamerad K. hat sich eben ins Nachbarzimmer begeben zum Skatabend. Darauf hat doch das Mannerli gewartet. Nun kann es ganz ungestört mit Dir plaudern, ganz lieb Zwiesprache[...]
Wo find ich Dich wohl jetzt? In der Singstunde wohl. Wird sie jetzt nicht in der Pfarre abgehalten? Ach Herzelein! Ich kenne nicht einmal mehr all Deine Wege und Steige und möcht Dich doch so gern begleiten, überallhin – nur nicht gern in die Pfarre[...]
Auf dem toten Gleis, so kommt man sich hier vor, abgestellt. Ach, wie mancher, der jetzt so bös mit dran muß, wünschte es sich vielleicht so. Es ist eben kein Mensch zufrieden mit dem, was er gerade hat.
Daß wir einmal wieder in Hbg wahren, hast du ja sicher aus der Karte gelesen. Wir waren einmal wieder in der Volks-Oper, haben „die Liebe in der Lerchengasse“ gesehen, ...
Das Dorf lag bald hinter uns – und damit waren auch die letzten Bilder des Krieges unseren Blicken entschwunden.
Sonntag, den 14. Dez. 1941 Herzallerliebste! Herzensschätzelein! Geliebtes Weib! Jetzt komm ich aber nun schnell, ganz schnell zu Dir, Liebste! Ach Du ! Mit Ungeduld habe ich doch auf die Stunde gewartet. Huschl huschl huschl! Ist es kalt bei meinem[...]
Dieser Gans kannst Du man mal einen schönen Gruß von mir bestellen, und ihr sagen, sie wäre nicht einmal wert, wie ein Kater erschossen zu werden. .Es ist bedauerlich das soetwas [sic] überhaupt noch herumläuft und sich eine „Deutsche“ nennen darf!..
Mein liebes, teures Weib! Geliebtes Herz! Du!!! Du!!!!! Nach des heutigen Tages reichlicher Arbeit, und auch sonst, komme ich doch nun am allerliebsten zu Dir! Geliebte! Die Kameraden sind ins Kino gegangen. Dein Mannerli mag heute nicht vor der[...]
Du ihn noch, den Weg zum Liebesgarten? Wie ist er uns zu einem Symbol geworden! Ist es doch, als hätte eben mich jenes Symbol so bewegt, dieses an sich wenig reizvolle Ziel mit Dir anzustreben
Du wirst es mit mir fühlen nachträglich, daß wir von alldem froh angeregt waren und recht zufrieden im Angesicht der untergehenden Sonne, der Bucht mit ihrer Stadt dahin marschierten auf der schönen, uns nun schon vertrauten Straße. Wir
Ich bin nicht allein auf der großen, weiten, kalten Welt – ich bin nicht verlassen in aller Ferne – ich habe eine Heimat, eine Zukunft, – Dein Herz!
Nun war es gestern doch 8 Uhr am Abend geworden – und ich so müde.
Sooo viel, viel Freude ist heute eingezogen bei mir mit Deinen lieben Boten vom Donnerstag u. Freitag, Du!
In der Schreibstube sitze ich jetzt. Es ist am Nachmittag kurz nach 4 Uhr. Ein Prachttag ist es draußen. Bis in die Zimmer dringt die Wärme und den Rock, den ich jetzt über die Bluse immer ziehe, mußte ich ablegen.
Herbstlich wird es auch nun hier. Frisch ging die Luft heute morgen. In der Nacht hat es einen leichten Schauer getan.
Der ganze Sonntagnachmittag liegt vor mir – offen stehen mir Tor und Tür zur Freizeit, offen zu ganz beliebiger Verwendung.
Heute über mittag nur eben wieder einen ganz kurzen Gruß. Heute abend und morgen werde ich wohl ein wenig mehr Muße haben.
Letzter freier Nachmittag heute – vor der großen Reise – in der nächsten Woche will ich ihn doch gleich noch mit dranhängen an den Urlaub, damit ich schon am Nachmittag fahren kann. Wenn das möglich ist, geht meine Reise über Belgrad – Agram – Graz –[...]