Freunde

Nähere, nicht-verwandte Beziehungen, nicht aber Kameraden oder Bekannte.

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Da ist nun der feine Nachmittag mit dem Blick zum lieben Sonntag hin. Abendstunde ist. Zeit, die Lichter anzuzünden, oder ganz still und lieb noch ein wenig im Dämmern zu sitzen. Sauber ist unser Stübel nun. Gleich nach der Bohnensuppe haben wir uns[...]
Bei ihr lag auch eine Frau, die hatte auch nur ein dickes Knie, lag schon ½ Jahr dort, durfte nicht aufstehen, nicht einmal zum Klo, u. kriegte nur Bestrahlung. Ob mir das vielleicht auch noch blühen wird. Anfang nächster Woche werde ich ja nun zum[...]
Du könntest für Puppe schon kleine Schlüpfer besorgen, ach, es gibt überhaupt so vieles, was Du für sie kaufen kannst. z.B. einen Trainingsanzug, der kostet für später so viele Punkte, einen schönen dicken Mantel, Gamaschenhose, es gibt doch so viele[...]
Du liebstes, herzliebtes Mannerli. Was Du mir beilegst von Rosenbergs Rede ist interessant. Man sollte seine Ausführungen sammeln und bei gegebener Zeit sie mit den Tatsachen vergleichen. Ach, man kann uns kein X für ein U vormachen. Aber eines ist[...]
Die Sonntagsnachmittagstille umfängt mich, es ist 3 Uhr vorbei und ich komme nun zuerst zu Dir, mein liebstes Herz. Mutsch näht auf der Maschine, sie bessert Wäsche aus und Vater schläft auf dem Sofa. Sagte ich Dir schon, daß ich umgeräumt habe? Das[...]
Es sind alle schon ältere Semester, brave, ehrenwerte Männer, soviel ich sie kennenlernte – und sprechen alle den Dialekt, aus dem soviel Gemüt klingt. – In der Geheimregistratur arbeitet ein Kamerad aus Löbau, hat auch namhafte Verwandte in Kamenz.[...]
Dann schreibt die Mutter noch etwas Ulkiges. Schon im vorhergehenden Brief schrieb sie, wie wir dazu dächten, sie will sich einen waschechten Wurzelwerkindianer eintun aus der Nachbarschaft. Ob wir auch einen wollen. [...] So ein Schelm! Jetzt wissen[...]
Jetzt sind die Soldaten im Süden wohl zimlich fertig und im Norden geht es los ...
... ich möchte blos mal wissen, wo da das Verbot bleibt, das man nicht reisen darf. Doch Geld regiert wohl doch weiter die Welt.
... ich dachte mir sollte der Schlag treffen wie der Feldwebel mit einmal vor mir stand ...
Gretchen kommt heut auch, das arme Kind hat nichts zu essen, Sie will sich ein paar Kartoffel holen ...
Oh Du! Wenn auch ringsher alles Schein ist und Trug; denn ich glaube nicht mehr an erste Liebe, uns kann es nie und nimmer irre machen an unserem Herzensglück in Treue festzuhalten.
... ich weiß ja nicht wo von es kommt, das Du nicht schreibst ... Mein Bruder hat auch noch immer nicht geschrieben und so wiegt alles doppelt.
Ich war heute bei Käthe, sie hatte Geburtstag, doch im vorigen Jahr hat es noch bis zum Kuchen gereicht, doch in diesem Jahr nicht mehr zum satt essen, was sind wir blos für glückliche Menschen, die noch genug haben, doch auch bei uns darf der Krieg[...]
Du denkst wohl auch, das ist aber eine treulose Tomate, schreibt nicht einmal, doch ich hatte wirklich keine Zeit. Mutti ist wieder ein paar Tage krank gewesen …
Eben spielt das Radio „hörst Du mein heimliches rufen“ ob Du es auch hörst? Dann soll es Dir zum Geburtstag sein, und sonst wünsch das Du etwas ganz feines nettes träumst, und das dann auch in erfüllung geht. vor einem Jahr hast Du Dir sicher auch[...]
Ich weiß daß Du hin und wieder mit einem Landser ausgehst, darüber bin ich Dir ja auch nicht im geringsten böse. Aber ich bitte Dich nun nochmal, schreib mir das nicht wieder es kommt wirklich nichts dabei heraus. Ich weiß nicht, jedesmal wenn Du mir[...]
Morgens war ich wieder wieder Korbball spielen, fein, Du, wir haben alle Spiele gewonnen.
... es hat ja schon immer zwei sorten von Frauen gegeben ... was geht das mir an, wenn die Ihre Männer betrügen ... Mit Deinen Nummern bist wohl durch einander gekommen, doch mag nichts, fang man bei 1 wieder an, denn so weit kann man ja auch nicht[...]
Erst muß ich wohl einmal fragen, ob Du mir auch noch böse bist, ich meine von wegen der dummen Briefe, oder bist Du nun endlich ein wenig schlauer geworden, na, ich werd ja sehen, in den kommenden Briefen,
Weißt Du [Albert], dieses mal hast Du Dich aber viel eingebildet, ich wollt Dich garnicht eifersüchtig machen, ich habe es damals so neben bei geschrieben, weil ich gerade am selben Tag, auch vom Unbekannten Soldaten einen Brief bekam, wenn ich das[...]
Sonntag war ja nun tag der Wehrmacht und Dein [Ella]chen war ganz braf zu Haus, das hast wohl nicht gedacht, doch ich war so entsetzlich müde, der Tommi hatte uns ja wieder zuschaffen gemacht, da wollte ich von Soldaten nichts sehen, nur ein‘s[...]
Ach ja – das wird nochmal ein großes Durcheinander geben bei allen Mädchen und Frauen. Auch Mutters Chef muß schließen. Es bleiben in Oberfrohna nur noch 3 große Firmen für Textil offen: Hermann Dittrich, Hermann Grobe und Georgi u. Weißbach. Diese[...]
Der Winter macht uns was zu schaffen, drei Tage haben wir schon keine Kartoffel mehr, und das jetzt schon, wann gibt es noch neue Kartoffel, vor mitte April können wir doch keine pflanzen. Ja, Ja der Krieg macht sich bemerkbar, an allen enden, wenn[...]
Hbg Lohbrügge d 10.3.42 Lieber [Albert], Sonntag ist nun vorbei und auch den blauen Montag haben wir hinter uns. Morgen haben wir schon wieder die halbe Woche hinter uns. Ja ja. wie die Zeit vergeht, man merkt es kaum und man wird immer älter. Ich[...]